An dieser Stelle finden Sie Sonderseiten der DTMB-Homepage zu Ausstellungen und Veranstaltungen, die Sie nicht mehr im Technikmuseum oder im SPECTRUM Science Center besuchen, aber noch ein wenig virtuell nacherleben können.

 
 


 

27. Mai
bis 2. November 2008,
Fotogalerie

 


 


"Mann und Auto" – Fotografien von Brigitte Kraemer

Das Verhältnis von „Mann und Auto“ ist ein moderner Mythos, den Brigitte Kraemer in ihren Fotografien facettenreich beleuchtet. Seit 1994 besucht sie unterschiedlichste Autotreffen, Raststätten, Garagen und Automobilmessen in ganz Deutschland. Unsere Abteilung "Fototechnik" präsentierte eine Auswahl ihrer Arbeiten in der Galerie.

Die Fotografin ist tief in die Männerdomäne eingedrungen und zeigt mit ihren Bildern, dass das Auto im Leben vieler Männer mehr ist als ein Gebrauchsgegenstand oder ein Hobby: Es wird umfunktioniert zum Wohnraum mit Küchenzeile, mobiler Bar und Airbrush-Gemälden. Vergoldete Schrauben und Chromteile zieren den Motorraum wie Piercings. Auf vielen Aufnahmen entsprechen sich Mann und Auto auf eigentümliche Weise. Brigitte Kraemers Fotografien sind jedoch nicht vergleichend und distanziert. Sie blickt mit Humor auf die verschiedenen Ausprägungen, welche die besondere Beziehung eines Mannes zu seinem Auto hervorbringen kann. Der Technikverliebtheit, der Kreativität genauso wie der Absurdität sind keine Grenzen gesetzt. Das Auto ist ein Objekt der Begierde, das noch dazu für jeden erreichbar ist.


DTMB Presse- und Medienservice.

Ausstellungstipp "Mann und Auto" bei "nano" (Wissenschaftsmagazin des Fernsehsenders 3sat).

 


 

26. April
bis 5. Oktober 2008

  

 


"Max Planck – Revolutionär wider Willen"

Max Planck war unbestritten einer der bedeutendsten, aber auch vielseitigsten Physiker. Bekannt ist Planck heute hauptsächlich als Vater der Quantentheorie, doch war sein Einfluss auf die Entwicklung der modernen Physik sehr viel weitreichender. So verhalf er Einsteins Relativitätstheorie zum Durchbruch; fundamental waren auch seine Beiträge zur chemischen Thermodynamik und zum Entropiebegriff.
Darüber hinaus hat Max Planck immer auch forschungspolitische Verantwortung getragen, unter anderem als Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft.

Am 23. April 2008 jährte sich Plancks Geburtstag zum 150sten Mal. Eine Ausstellung mit Begleitprogramm in Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft (MPG).

Zur Sonderseite
 


 

Sonntags im September

  

 


Tage der Offenen Tür im Depot für Kommunalverkehr

An den September-Sonntagen lädt das Technikmuseum in sein Depot für Kommunalverkehr mit 50 Fahrzeugen aus zwei Jahrhunderten ein: Straßenbahnen, Schnauzenbusse, U- und S-Bahnen, Honeckers Jagdwagen und vieles mehr.

Depot für Kommunalverkehr, Monumentenstraße 15, 10965 Berlin

Der Eintritt ist frei!

Zur Sonderseite der "Offenen Tage" in 2008
Zur Sonderseite der "Offenen Tage" in 2007
Zur Sonderseite der "Offenen Tage" in 2006
Zur Sonderseite
der "Offenen Tage" in 2005
 


 

18. bis 21. September 2008,
"Ladestraße", neben dem SPECTRUM

  

 


1. Aktion zur Zwischennutzung der sogenannten Ladestraße

"Stille Rebellen" - Überfall auf Deportationszug von Mechelen nach Auschwitz

Im Jahr des 25jährigen Bestehens des Deutschen Technikmuseums gastierte auf seinem Areal der "Ladestraße“ das Sprechwerk Hamburg mit "Stille Rebellen“ – dem Leitgedanken des Museums entsprechend, immer auch die Ambivalenz der Technik zu thematisieren und insbesondere den verhängnisvollen Entwicklungen und Ausformungen in der NS-Zeit und den Schrecken des Holocaust Raum zu geben.

"Stille Rebellen“
Am 19. April 1943 begann der Aufstand im Warschauer Ghetto. Er ist das größte Symbol im jüdischen Widerstand gegen den Rassenwahn und gegen die Vernichtungspolitik deutscher Besatzer im Zweiten Weltkrieg. Am selben Abend fand weit entfernt von Warschau im besetzten Belgien eine viel kleinere Widerstandstat statt, die beispielhaft für Courage und Risikobereitschaft ist: Der Überfall auf einen Deportationszug von dem belgischen Sammellager Mechelen in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Drei junge Männer, ausgerüstet mit ein wenig Werkzeug, einem Revolver und einer Sturmlaterne, machen sich mit den Fahrrädern in der Nacht auf den Weg, um unweit von Brüssel einen Zug aufzuhalten, der mit 1600 Inhaftierten, deutscher Schutzpolizei und belgischem Zugführerpersonal belegt war.
Ihr Ziel war es, den Zug zum Halten zu bringen, die Bewacher abzulenken, die Waggontüren zu öffnen und die fliehenden Menschen mit ein wenig Geld zu versorgen, damit sie sich selbst weiterhelfen konnten.

Diese mutige Aktion wurde von Marion Schreiber minutiös recherchiert und in der Dokumentation "Stille Rebellen“ im Jahr 2000 veröffentlicht. Andreas Lübbers, der künstlerische Leiter des Hamburger Sprechwerks, erstellte aus diesem Stoff, der einerseits hohe Spannung erzeugt und andererseits tiefes Entsetzen auslöst, eine Bühnenfassung.

DTMB-Medieninfo (PDF-Datei, 48 KB).

Schauen Sie bitte auch in unsere Ausstellung "Judendeportationen" mit der Deutschen Reichsbahn 1941-1945.
 

     

 

22. Juli
bis 26. August 2008

  

 

Ferienprogramm 2008 im Science Center SPECTRUM

Neben seinen etwa 250 interaktiven Experimentierstationen bot unser Science Center SPECTRUM in den Sommerferien ein buntes Ferienprogramm mit drei sich abwechselnden Veranstaltungen an.

Immer dienstags und donnerstags konnten Kinder zwischen 6 und 14 Jahren mit Haushaltsmitteln spannende Versuche durchführen, einen Elektromotor oder beliebte SPECTRUM-Experimente bauen.

Zur Sonderseite mit allen Terminen.
 


 

So, 13. Juli 2008

 

 


Das Technikmuseum und das Science Center SPECTRUM feierten Geburtstag!

Am 13. Juli 2008 feierten das Deutsche Technikmuseum Berlin und das Science Center SPECTRUM ihr 25-jähriges Bestehen. Alle kleinen und großen Besucherinnen und Besucher waren an diesem Tag herzlich zum Mitfeiern eingeladen. Ein abwechslungsreiches Programm zum Mitmachen, Entdecken, Staunen, Lauschen, Schmausen und Lernen hatte für jeden etwas zu bieten: Ob Astro-Trainer, Kinderkarussell oder ferngesteuerte Boote, ob Musik im Museumspark, SPECTRUM-Malwettbewerb oder Vorführungen in den Ausstellungen.

Der Eintritt war frei!

Zur Sonderseite mit zwei Bildergalerien aus unserem SPECTRUM-Malwettbewerb.
 
 


 

22. Februar
bis 15. Juni 2008,
Bröhan-Museum,
Berlin-Charlottenburg

 

 


Vierpendel-Collier (1904)
Entwurf Georg Kleemann, Ausführung Viktor Mayer,
Silber vergoldet, Email, Schmuckmuseum Pforzheim,
Foto: (c) C. Kirchner, DTMB
 

  

 


Jugendstil-Schmuck aus Pforzheim - Kunstindustrie um 1900

Kabinettausstellung im Bröhan-Museum (Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus) in Berlin-Charlottenburg

Die Kabinettausstellung zeigte anhand von etwa 180 Schmuckstücken aus dem Schmuckmuseum Pforzheim sowie umfangreichem Dokumentationsmaterial eine repräsentative Auswahl der wegweisenden deutschen Schmuckproduktion um 1900.

Präsentiert wurde die Herstellung von Schmuck in Guss-, Gravier-, Präge-/Stanz- und Emailliertechniken, die bei der seriellen Produktion von Jugendstil-Schmuck zur Anwendung kamen. Es wurden diese Arbeitsgänge bis zum fertigen Produkt gezeigt. An exemplarischen Beispielen konnte die historische Rekonstruktion von Jugendstilschmuckstücken anhand der verschiedenen Verfahrenstechniken nachverfolgt werden.

Die aufwändige, langjährige Forschungsarbeit im Deutschen Technikmuseum Berlin zu den damals weltweit bekannten Pforzheimer Firmen sowie die rekonstruierten Verfahrenstechniken geben Einblick in eine Form der Kunstindustrie, die ein Kapitel deutscher Wirtschafts-, Kultur- und Technikgeschichte darstellt, das heute nur noch rudimentär vorhanden ist. In Pforzheim wird bis heute in geringerem Umfang diese spezielle manufakturelle Schmuckproduktion durchgeführt und tradiert.

Kuratorinnen der Ausstellung waren Dr. Gabriele Wohlauf, Deutsches Technikmuseum Berlin, Abteilung „Manufakturelle Schmuckproduktion“ in Zusammenarbeit mit Dr. Ingeborg Becker, Bröhan-Museum, und mit Unterstützung der Arbeitsgruppe „Schmuck verbindet“.

Begleitprogramm zur Ausstellung

Vorführungen der Medaillenherstellung und Führungen durch die Ausstellung

DVD zur Ausstellung

Eine ausstellungsbegleitende DVD mit dem Titel „Schmuck für alle. Jugendstilschmuck in der Rekonstruktion“ (in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln) ist im Bröhan-Museum und im Deutschen Technikmuseum Berlin zum Preis von 15,- EUR erhältlich.

Ausstellungsflyer (PDF-Datei, 991 KB).

Pressemitteilung (PDF-Datei, 110 KB).

Schauen Sie auch in unsere Sonderseiten
"Schmuckproduktion - Tradierung manufaktureller Produktionstechniken".

Eine Kooperation des Deutschen Technikmuseums Berlin mit dem Bröhan-Museum, Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889 - 1939).





 

13. Dezember 2007
bis 25. Mai 2008,
Fotogalerie

 

 


"merkwürdig still" - Fotografien von Horst Gröger

Die Ausstellung mit Fotos des Künstlers Horst Gröger präsentierte Blumen und Landschaften von anmutiger Stille. Seine sepia-farbigen, analog hergestellten Baryt-Abzüge betonen nicht nur die Schönheit der Motive, sie gewinnen dadurch auch eine ganz eigenwillig melancholische Ausdruckskraft.

Das Spiel mit Schärfe und Unschärfe, die Körnigkeit sowie die in spezieller Sandwich-Technik unterlegten zarten Strukturen geben den klassischen Schwarz-Weiß-Fotos ihren ganz besonderen Charakter.

DTMB-Pressemappe.

 

     

 

9. November 2007
bis 16. März 2008

 

 

"neuStart - Mobil ohne Öl?" Eine Ausstellung aus der Zukunft der Automobilität

Zu den existenziellen und meist diskutierten Themen unserer Zeit gehört der nachhaltige Umgang mit Energie, auch im Verkehrsbereich. Ausgehend von einem Szenario aus dem Jahre 2032 bot "neuStart" auf rund 1.500 Quadratmetern eine Rückschau auf zentrale Momente der ölbasierten Mobilitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts: Den Beginn um 1900, die Entwicklung zur Massenmotorisierung um 1960 und die Zeit der Entscheidung für oder gegen Nachhaltigkeit um 2007. Darüber hinaus bot sie Orientierung in der gegenwärtigen Diskussion um umweltverträglichere Treibstoffe, Kraftfahrzeugtechnik und intelligentere Mobilität.

Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Beteiligung renommierter Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft förderte und intensivierte die Debatte zur Gestaltung der Zukunft der individuellen Mobilität.

Zur Ausstellung.

 


 

24. November 2007
bis 16. März 2008

 


 


"neuStart für Kinder - "Am Heinrichsplatz"

Ein Spielplatz zur Zukunft der Automobilität für Kinder von 4 bis 10 Jahren

Im Rahmen der Ausstellung "neuStart - Mobil ohne Öl?" präsentierte das Museum mit "Am Heinrichsplatz" erstmals eine Ausstellung für Kinder ab dem Vorschulalter. In Gruppen mit maximal 20 Teilnehmer/innen konnten die jungen Gäste die Entwicklung der Mobilität spielerisch erleben und ihre eigene Vorstellung von der Zukunft der Mobilität bauen.

Zum Heinrichsplatz.

Video zur neuStart-Ausstellung (Mediathek der Wissenschaftssendung "nano" beim Fernsehsender 3sat).
 


 

29. November 2007
bis 2. März 2008

 

 


"Unruhige Erde – Eine Wanderausstellung über Naturgefahren"

Die Ausstellung vermittelte eine Vorstellung von der Dynamik im Inneren der Erde. Großformatige Bilder, spannende Info-Tafeln und interaktive Computeranimationen zeigten, welche Prozesse zu extremen Naturereignissen führen und wie sich der Mensch davor schützen kann.

Bei "Mitmach"-Exponaten wie dem Erdbebensimulator konnten sich Besucherinnen und Besucher selbst von den Kräften im Erdinnern überzeugen. Die Ausstellung begleitete den Forschungsschwerpunkt "Frühwarnsysteme gegen Naturgefahren" und wurde vom Koordinierungsbüro "Geotechnologien" des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) konzipiert.

Ergänzt wurde die Sonderausstellung durch ein wissenschaftliches Vortragsprogramm, museumspädagogische Angebote und öffentliche Führungen.

Die Vorträge.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter Geotechnologien.
   


 

14. Juli bis
2. Dezember 2007

 

 


"Strahlende Landschaften" - Fotografien von Karl-Heinz Rothenberger
Vom Uranerzbergbau zur Bundesgartenschau

Von 1949 bis zum Fall der Mauer wurde in Ronneburg in Thüringen das größte Uranerzvorkommen des ehemaligen Ostblocks abgebaut. Zurück blieb ein verwüsteter Landstrich inmitten eines dicht besiedelten Gebiets – mit erheblichen Auswirkungen für Mensch und Natur. Der Tagebau hinterließ 1400 km offene Grubenbaue, 311 Mio. Kubikmeter Haldenmaterial und 160 Mio. Kubikmeter hochgiftige Schlämme.

Die Sanierung dieses riesigen Areals gehört zu den großen Umweltschutzprojekten Europas. Mit eindrucksvollen Bildern hat Karl-Heinz Rothenberger über mehrere Jahre hinweg die Landschaftsveränderungen dokumentiert. Sie zeigen die Entwicklung vom ehemaligen Uranerzabbaugebiet zur teilweise wieder mit Blumen übersäten Landschaft und wie Hochspannungsmasten während ihrer Restaurierung zu gigantischen Skulpturen werden.

Zur Sonderseite.

Die Bildergalerie ist Teil unserer Dauerausstellung "Faszination des Augenblicks - Eine Technikgeschichte der Fotografie".
 


 

14. bis 16. Oktober 2007
Wissenschaftstagung

14 au 16 octobre 2007
Congrès

  


 


Wissenschaftsmuseen im deutsch-französischen Dialog

Le musée de sciences. Dialogues franco-allemands.
3ème rencontres de professionnels des musées de sciences

Welche Wege der Wissenschaftskommunikation und -didaktik lassen sich in Frankreich und Deutschland beobachten? Welche Rolle spielen dabei Museen, Science Center, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftsjournalismus – insbesondere vor dem Hintergrund der Vermittlung an Kinder und Jugendliche?

Zusätzlich standen bei der Tagung Neuheiten aus der Museums- und Science Center-Landschaft beider Länder im Blickpunkt.

Experten-Tagung von ICOM Deutschland (Deutsches Nationalkomitee des Internationalen Museumsrats) und ICOM Frankreich in Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum Berlin.

Zur Sonderseite (dt./fr.).

 


 

15. Mai bis
2. September 2007

 

 

"Energie@home"
Die Sonderausstellung beschäftigte sich mit Energieverbrauch im Alltag und zeigte an praktischen Beispielen, wie Energie im Haushalt eingespart werden kann. Clevere Dämmung, vernünftige Lüftung, neue Heizsysteme und Energiequellen sparen Kosten und Schadstoffe.

Ergänzend gab es ein umfangreiches Begleitprogramm.

Zur Sonderseite.
 


 

15. November 2006
bis 19. August 2007

  

 

U-Bahnhofausgang "Zoo"
mit Turm der Gedächtniskirche, 1929

  


 


"Berlin über und unter der Erde – Das Werk von Alfred Grenander"
Wittenbergplatz, Deutsche Oper, Krumme Lanke: Jeder Berliner kennt Alfred Grenanders Bahnhöfe. Der Architekt selbst geriet in Vergessenheit. Die Ausstellung widmet sich seinen Verkehrs- und Industriebauten.
Gezeigt wird auch der andere Grenander, der geschätzte Entwerfer von Villen und Wohnräumen, der in Berlin lebende Schwede.

Zu den Sonderseiten.

Eine Sonderausstellung in Kooperation mit der schwedischen Botschaft Berlin.


 


 

Jeweils Ende August

  

 


"Lange Nächte der Museen"

Seit Anbeginn der "Langen Nacht der Museen" tobte der Berliner Bär immer wieder auch durch das Deutsche Technikmuseum Berlin und das Science Center SPECTRUM.
Lassen Sie sich mit unseren "Lange-Nacht-Seiten" der letzten Jahre für´s nächste nächtliche Treiben gewinnen!

25. August 2007:

 

21. Lange Nacht: "Feuer und Dampf"

26. August 2006:

 

20. Lange Nacht: "Technik, natürlich!"

28. Januar 2006:

 

19. Lange Nacht: "Männer, Frauen und Technik"

27. August 2005:

 

18. Lange Nacht: "Die Macht der Technik"

29. Januar 2005:

 

17. Lange Nacht: "Die Kunst der Technik"

28. August 2004:

16. Lange Nacht: "Natürlich Technik"

31. Januar 2004:

15. Lange Nacht: "Wasser und Feuer"

30. August 2003:

14. Lange Nacht: "Reise durch Europa"

1. Februar 2003:

13. Lange Nacht: "Vom Schuften und Schaffen"

31. August 2002:

12. Lange Nacht: "Alles in Bewegung"

2. Februar 2002:

11. Lange Nacht: "Einfach klassisch"

25. August 2001:

10. Lange Nacht: "Preussen und mehr"

27. Januar 2001:

9. Lange Nacht: "Preussen"

26. August 2000:

8. Lange Nacht

  
    

 

25. Mai bis 22. Juli 2007

  

 


"Un chercheur, une manip" – Forscherinnen und Forscher experimentieren, erklären, antworten
Präsentation aktueller Brennstoffzellen-Technik in Kooperation mit dem Palais de la découverte, Paris.

An Hochschulen findet sie statt, aber auch an Forschungsinstituten oder Entwicklungsabteilungen von Unternehmen: Naturwissenschaftlich-technische Forschung. Doch wie bringt man sie der Öffentlichkeit nahe? Wie macht man sie allgemein verständlich?

Eine neuartige Möglichkeit bietet die Präsentationsreihe „Un chercheur, une manip". Dahinter verbirgt sich die Idee, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Gelegenheit zu bieten, aktuelle Forschungsergebnisse und Experimente außerhalb ihrer jeweils gewohnten Forschungsumgebung zu zeigen und mit Besucherinnen und Besuchern in Kontakt zu treten. Unsere erste Ausstellungsaktivität beschäftigte sich mit der Frage:

Werden Brennstoffzellen das Bild unserer zukünftigen Energielandschaft beherrschen?

Über einem Zeitraum von zwei Monaten ließen sich dazu auf der Sonderausstellungsfläche im 2.OG des Neubaus in der Trebbiner Straße französische und deutsche Forschungsansätze begutachten.

Zur
Sonderseite.
 


 

16. Mai bis 10. Juni 2007,
SPECTRUM

  

 


Mikrowelten – Zukunftswelten: Die unsichtbare Revolution

Autos ohne Armaturenbrett? Intelligente Kleidung? Blinde, die wieder sehen können?

Diese Visionen sind nur scheinbar kurios, unsere Sonderausstellung jedoch zeigte Besucherinnen und Besuchern oft verblüffende Lösungen. Die interaktive Technologie-Ausstellung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), die in Kooperation mit dem Netzwerk MANO (Mikrosystemtechnik-Ausbildung in Nord-Ostdeutschland) präsentiert wurde, war zu Gast im Science Center SPECTRUM.

Sie lud kleine und große Forscherinnen und Forscher auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der kleinen Dimensionen ein. An verschiedenen Mitmachstationen konnten Besucherinnen und Besucher selbst ausprobieren, wie Mikrosysteme in den Bereichen Mobilität, Life Science oder Sport und Freizeit funktionieren. So erfuhren sie anschaulich, was Mikrotechnologie alles kann und welche neuen Anwendungsgebiete in der Zukunft noch zu erschließen sind.

Zur Sonderseite.
 


 

8. März
bis 10. Juni 2007

  

 


"Mit der Kamera in die Welt - Der Bordphotograph Richard Fleischhut"

Von 1905 bis 1939 hat Richard Fleischhut als offizieller Bordfotograf die glamouröse Ära der deutschen Luxusliner dokumentiert. Während der fünf Tage dauernden Atlantiküberquerung setzte er die internationale High Society beim kultivierten Müßiggang auf dem Erste-Klasse-Deck in Szene. Daneben gehörten die kühne Schiffsarchitektur und die Naturgewalten des Meeres zu Fleischhuts bevorzugten Motiven. Entstanden sind ästhetisch überzeugende Aufnahmen, die von einer längst vergangenen Reisekultur erzählen.

Die Sonderausstellung gliederte sich in die Bereiche "Porträtaufnahmen" in unserer neuen Fototechnikausstellung und "Schiffsspezifische Motive" in der Schifffahrtsausstellung (Neubau).

Zu den Sonderseiten.

Sie lief als Begleitprogramm zur neuen Dauerausstellung "Faszination des Augenblicks - Eine Technikgeschichte der Fotografie".
 


 

13. Oktober 2006
bis 6. Mai 2007,
Archenhold-Sternwarte
.

  


 


"Kometen! - Vom Stern von Bethlehem und "schmutzigen Schneebällen""

Kometen gehörten in alter Zeit zu den besonders aufmerksam beobachteten Himmelserscheinungen. Sie galten als Unglücksbote, sogar als Zeichen des Weltuntergangs.

Die Ausstellung umfasste sowohl astronomische Beobachtungsinstrumente sowie Bücher und Abbildungen aus 5 Jahrhunderten bis hin zu Ergebnissen der neueren Kometenforschung.

Zur Archenhold-Sternwarte.
 


 

3. November 2006
bis 29. April 2007,
DTMB in Berlin.

14. Juni
bis 18. November 2007,
Technisches Museum Wien

  


 


"Spiel mit Technik"

Die Ausstellung widmete sich der Wechselwirkung von Spiel und Technik, einem neuen Thema der Kulturgeschichte der Technik. Über die letzten 250 Jahre hinweg umfasste das Themenspektrum barocke Automatenfiguren, den technisierten Jahrmarkt, industrielles Technikspielzeug bis hin zu modernen Computerspielen und postmodernen Sportspielen.Sport an der Grenze".

Zur Ausstellung wurde ein umfangreiches Begleitprogramm mit vielen Spielmöglichkeiten und ein spezieller Newsletter angeboten.

Zu den Sonderseiten.
  


 

30. Mai
bis 19. November 2006

  

 


100 Jahre Teltowkanal

Historische Fotos dokumentierten Planung, Bau und Bedeutung des Teltowkanals als Berlin-Brandenburgische Wasserstraße.

Eine Gastausstellung der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Magdeburg.

 


 

6./7. November 2006,
Symposium

  

 
 


"Ist das Universum ein Computer?"

Von Konrad Zuses Z1 über den "Rechnenden Raum" zur Quanteninformatik

Das Symposium sollte klären, ob Konrad Zuse mit seiner Idee des „Rechnenden Raumes“ visionärer Vorausdenker war und Ansätze heutiger Forschung bereits beim Bau der ersten Computer der Welt erahnte. Aus Anlass des Informatikjahrs 2006 diskutierten erstmals international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Informatik, Quantenphysik und Philosophie gemeinsam Fragen wie z.B. „Verhält sich die Natur wie Milliarden von Mikroprozessoren?“ oder „Gibt es eine Weltformel oder ein Weltprogramm?“

Zu den Sonderseiten.

Zum Symposium ist im November 2007 ein gleichnamiges Sonderheft der Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft" erschienen.
 

 

 

10. Mai
bis 29. Oktober 2006

  

 


"100 Jahre Tradition. Das ehemalige Museum für Meereskunde in Dokumenten seiner Zeit"

Das Museum wurde am 5. März 1906 im Beisein von Kaiser Wilhelm II. und dem Fürsten von Monaco in der Georgenstraße 34-36 in Berlin-Mitte eröffnet. Es entwickelte sich bis zur Zerschlagung im Zweiten Weltkrieg zum zentralen nationalen Schifffahrtsmuseum, das als Propagandainstrument für den Aufbau der deutschen Flotte eine wichtige Rolle spielte.

Schwarz-Weiß-Fotografien und Dokumente, insbesondere Baupläne und Zeitungsartikel, dokumentierten die knapp 40jährige Geschichte des Instituts und Museums für Meereskunde (MfM), in dessen Traditionsnachfolge das Deutsche Technikmuseum Berlin steht.

Begleitend zur Ausstellung richtete das Deutsche Technikmuseum Berlin ein Symposium aus.

Zu den Sonderseiten.

 


 

1. Juli
bis 15. Oktober 2006

  

 


Fühlen, Hören, Sehen
– 200 Jahre Blindenbildung in Berlin“

Sonderausstellung für Blinde und Sehende

1806 eröffnete der Lehrer August Zeune die erste öffentliche Bildungseinrichtung für Blinde in Berlin. Diese Bildungsgeschichte dauert bis heute an. Sie war das Thema der Ausstellung „Fühlen, Hören, Sehen“, die inhaltlich und methodisch neue Wege zu einem für alle zugänglichen und verständlichen Museum ging, so dass Blinde und Sehende gleichermaßen profitieren konnten.

Im Zentrum stand die Frage, welche Bedeutung die menschlichen Sinne für die Bildung, Ausbildung und Erwerbsarbeit von Blinden haben.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Blindenmuseum Berlin-Steglitz.
Sie wurde von EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) unterstützt.

Zu den Sonderseiten (barrierefrei).
 


 

26. Januar
bis 30. September 2006,
Archenhold-Sternwarte,
17. Januar
bis 6. Mai 2007,
Zeiss-Großplanetarium.

  

 


„Der Mond im Bücherregal“

Die Bedeutung des Buches als Werkzeug in der Astronomie.

Seit Jahrtausenden übt der Mond auf die Menschen eine ganz besondere Anziehungskraft aus. Er ist auch heute noch der meist beobachtete Himmelskörper des Universums. Sicherlich liegt das an seiner Nähe zur Erde, aber auch an der Tatsache, dass man selbst ohne große optische Hilfsmittel schon Einzelheiten auf seiner Oberfläche erkennen kann. Neben Astrolabien, Oktanten und Jakobstäben dienten schon bald nach der Erfindung des Buchdrucks vor allem Bücher als Werkzeuge zur Vermessung und Standortbestimmung.

„Der Mond im Bücherregal“ gab Einblick in die Schätze der Bibliothek der Archenhold-Sternwarte. Zu den ausgestellten Büchern zählten ein Scheibeninstrument zur Positionsbestimmung von Sonne und Mond von 1540, eine Planetentafel von 1563 und ein Kalendarium von 1736.

Die Anfänge der Bibliothek der Archenhold-Sternwarte reichen bis 1896 zurück. Die öffentlich zugänglichen Bestände waren in erster Linie Arbeitsgrundlage für umfangreiche Forschungen. Kurz nach 1945 ging der gesamte Bestand verloren. Die inzwischen neu aufgebaute Bibliothek verfügt heute wieder über einen Gesamtbestand von ca. 30.000 astronomischen Büchern. Neben wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen der letzten zweihundert Jahre gibt es ca. 200 kostbare Monografien aus der Zeit vor 1700.

Die Sonderausstellung war eine gemeinschaftliche Aktion von DTMB und Archenhold-Sternwarte und wurde zeitgleich mit der neuen Dauerausstellung zur Himmelskunde in der Sternwarte eröffnet.

Zur Archenhold-Sternwarte.
 

     

 

18. Mai
bis 24. September 2006

  

 

Berlin Hauptbahnhof - Fotografien von Roland Horn 1999-2006

Die Auswahl von rund 100 überwiegend großformatigen Motiven gewährten außergewöhnliche Einblicke in den Bauprozess. Viele der festgehaltenen Ansichten sind spätestens mit der Fertigstellung des neuen Berliner Hauptbahnhofs nicht mehr sichtbar.

Die Themengruppen „Rohbau“, „Dachbau“ und „Bügelbauten“ zeichneten Schritt für Schritt die wesentlichen Bauphasen nach, während der Bereich „Fertigstellung“ die endgültige Gestalt des Gebäudes zeigte. Zahlreiche kleinere Serien- und Detailaufnahmen, ein Dokumentarfilm sowie eine Informationswand gaben darüber hinaus Auskunft über bautechnische Besonderheiten und die Bedeutung des Bahnhofs für den Zugverkehr. Objekte von der Baustelle veranschaulichten zusätzlich die Dimensionen des Projekts.

Eine große hinterleuchtete Panoramainstallation vermittelte wirkungsvoll den faszinierenden Blick auf das Regierungsviertel, der sich dem Reisenden vom oberen Bahnsteig des neuen Berliner Hauptbahnhofs bietet.

Sonderseiten
mit Diaschau.

Rahmenprogramm
Begleitend zur Ausstellung bot das Deutsche Technikmuseum Berlin in Kooperation mit dem Arbeitskreis "Bautechnik" im VDI ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm.
 

     

 

So, 10. September 2006

  





 

"Keine Angst vorm Vakuum – Auf den Spuren Otto von Guerickes"

Das Deutsche Technikmuseum Berlin lud zu einem Spektakel der besonderen Art ein: Auf dem Freigelände neben dem Science Center SPECTRUM wurden die Vakuum-Versuche, die Otto von Guericke (1602-1686) um das Jahr 1656 mit den so genannten Magdeburger Halbkugeln durchführte, historisch getreu nachvollzogen.

Wie viele Pferde braucht man, um eine aus zwei Halbkugelschalen zusammengesetzte und im Inneren luftleer gepumpte Kugel von 60 cm Durchmesser auseinander zu reißen? Gelingt es 4, 8, 12 oder 16 Pferden, die beidseitig vor die evakuierte Kugel gespannt werden, mit ihrer Zugkraft die Wirkung des äußeren Luftdrucks zu überwinden und die Schalen zu trennen?
Gut 1500 Besucherinnen und Besucher wurden Zeugen dieser beeindruckenden Versuche, die die enorme Kraft des Luftdrucks augenscheinlich demonstrieren. Welche Kraft bereits zwei Pferde aufbringen, wurde deutlich, als in Vorversuchen Erwachsene beim Tauziehen ihre Kräfte mit den Vierbeinern massen. Ein Zugversuch an kleinen Halbkugeln forderte zwei Kinderteams heraus.

Meist gelingt es auch 16 Kaltblütern nicht, die Kugel zu trennen, doch bei uns schafften sie es - im dritten und allerletzten Zugversuch. Dies war gleichzeitig der spektaluläre Höhepunkt und das Ende des lehrreichen Nachmittags.

Die Zeitreise zurück - in die Welt des Erfinders und Naturforschers vor 350 Jahren - wurde anschaulich in Szene gesetzt von der Otto-von-Guericke-Gesellschaft Magdeburg: Zeitgenössisch gewandet, stellten der edle Herr von Guericke, Begründer der Vakuumtechnik, und seine Helfer den Versuchsablauf authentisch nach und kommentierten ihn.

Mit seinen populär inszenierten Experimenten überzeugte Guericke die Menschen von der Existenz eines Vakuums - zur damaligen Zeit eine Sensation, denn die meisten Gelehrten waren davon überzeugt, dass es eine Leere nicht geben könne, weil die Natur davor zurückschrecke („horror vacui“). Seine Versuche trugen wesentlich dazu bei, naturwissenschaftliche Grundlagen zu erkennen, und sie beeinflussen noch heute vielfältig die Ingenieurwissenschaften.

Die Potsdamer Turmbläser umrahmten die lebendigen Experimente mit zeitgenössischer Musik. Der Eintritt war frei.

DTMB-Pressemappe.

Ausführlicher Bericht (Heft 4/2006 der Zeitschrift "Deutsches Technikmuseum", einer gemeinsamen Publikation von DTMB und Förderverein).
 

     
    "Schauplatz Hörspiel - Bilder, Töne, Technik"

 

20. September 2005
bis 30. April 2006

  

 


„Zauberei auf dem Sender“ – so hieß das erste „Sendespiel“, das im deutschen Rundfunk zu hören war. Im Zeitalter visueller Medien gehören Hörspiele, die früher Massen vor die Radios zogen, zum alten Eisen, könnte man meinen.
Doch weit gefehlt! Das Hörspiel erlebt eine Renaissance. Allein mittels Sprache, Ton und Geräuschen lässt es virtuelle Welten entstehen, die nicht nur die Phantasie von Kindern herausfordert. Auch Erwachsene begeistern sich heute wieder mehr und mehr für Hörspielproduktionen – ob traditionell über das Radio ausgestrahlt oder auf Tonträger gebannt.

Erleben Sie unser Hör- und Sehereignis auf unseren Sonderseiten mit ausführlichen Informationen und einem Geräuschequiz ein wenig nach!

(Für das Quiz benötigen Sie Flash 6).

  


 

11. Oktober 2005
bis 30. April 2006

  

 


„Stettiner Hafen - Impressionen einer Zeitenwende“

Das Deutsche Technikmuseum Berlin präsentiert Arbeiten von elf Stettiner Fotografen in der Schifffahrtsausstellung
Die in dieser Sonderausstellung gezeigten Schwarzweiß-Fotografien entstanden im Jahre 2001 für einen Wettbewerb der Stettiner Fotografischen Gesellschaft. Ziel der einzelnen Fotografen war weniger eine detaillierte Dokumentation als vielmehr die Betrachtung des Stettiner Hafens aus einer künstlerisch-ästhetischen Perspektive.
Die Auswahl der Motive entspricht den unterschiedlichen Eindrücken und Sichtweisen der Fotografen und löst beim Betrachter nicht selten Verwunderung aus. Wegen des damals geltenden Zugangsverbots zum Stettiner Hafen stellen die Arbeiten auch eine besondere fotografische Rarität dar.

Zur Sonderseite.
 


 

8. Dezember 2005
bis 17. April 2006

  

 


Prag, 27. Mai 1942, 10.35 Uhr
"DAS HEYDRICH ATTENTAT"


Sonderausstellung des Militärhistorischen Instituts Prag im Deutschen Technikmuseum Berlin

Am Mittwoch, den 27. Mai 1942 traf Reinhard Heydrich, den maßgeblichen Vorbereiter des Holocaust und Schlüsselfigur des Staatsterrors im Dritten Reich, um 10.35 Uhr im Prager Vorort Liben eine Handgranate. Acht Tage später erlag er seinen Verletzungen. Die Liquidierung des "Stellvertretenden Reichsprotektors für Böhmen und Mähren“ erfolgte durch zwei Feldwebel der tschechoslowakischen Exilarmee: Jan Kubiš und Josef Gabèík.

Wer die Attentäter waren, was sie bewegte, von wem sie beauftragt waren, wie ihre Aktion im Einzelnen organisatorisch, vor allem technisch, verlief und welche Folgen sie hatte – das waren die zentralen Themen der Sonderausstellung. Sie stand unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Tschechischen Republik und dokumentierte eingehend die grausamen Vergeltungsmaßnahmen der Nationalsozialisten: die Vernichtung der nahe Prags gelegenen Bergarbeitersiedlung Lidice und des böhmischen Dorfes Lezáky und den Blutzoll, den die zahlreichen Helfer der Attentäter sowie eine kleine und mutige orthodoxe Kirchengemeinde in Prag zahlen mussten.

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28. Januar
bis 26. März 2006

  

 

Karoline Herschel (1750 - 1848),
Astronomin in London und Hannover

 
 

Ada Lovelace (1815 - 1850),
Computersoftware-Pionierin

 
 

Melli Beese (1886 - 1926),
Mathematikerin und 1. deutsche Motorfliegerin

 
 


Einsteins Schwestern

Wussten Sie, dass nicht nur Madame Marie Curie 1911 den Nobelpreis für Chemie erhielt, sondern 24 Jahre später auch ihre Tochter Irene? Dass die eigentliche Entdeckerin der DNS-Struktur Rosalind E. Franklin von drei Kollegen um den verdienten höchsten Wissenschaftspreis gebracht wurde? Dass vor 150 Jahren die damals erst 27jährige Ada Countess of Lovelace die Vorstufen des ersten Computers entwickelte? Dass die revolutionäre Mathematikerin Sophie Germain 1794 nur forschen konnte, weil sie sich als Mann ausgab und als "Starstudent" ihre Professoren beeindruckte? Oder dass die führende Wissenschaftlerin des 19. Jahrhunderts die Astronomin Karoline Herschel aus Hannover war?

Die Geschichte von Frauen in Naturwissenschaft und Technik ist die faszinierende Historie von Forscherinnen, die mitunter abenteuerliche Wege gehen mussten, um ihren Wissensdurst zu stillen. Einige von ihnen wurden in ihren außergewöhnlichen Talenten gefördert, die meisten jedoch aufgrund ihres Geschlechts behindert und unterschätzt.

Frauen haben auch in Naturwissenschaft und Technik stets eine bedeutende Rolle gespielt. Ihre Geschichte ist jedoch vielfach unbekannt, obwohl ihre Leistungen oftmals genauso bahnbrechend waren wie die ihrer männlichen Kollegen. Ihr "Nichterscheinen" in der öffentlichen Wahrnehmung hat eine historische Dimension. Das Experimentieren, Erforschen und Entdecken wird in der Regel - selbst heute noch - Männern zugeschrieben.
Die Ausstellung - konzipiert von Katrin Molge, Frauenbeauftragte der Fachhochschule Lübeck - porträtiert 19 Wissenschaftlerinnen des 17. bis 20. Jahrhunderts. Sie gewährt einen spannenden Einblick in deren Leben und Arbeit in einer meist als männlich betrachteten Wissenschaftswelt.

Im einzelnen wurden die Lebenswege folgender Frauen aufgezeigt:

Maria Gaetana Agnesi (1718 - 1799), Mathematikerin
Melli (Amelie Hedwig) Beese (1886 - 1926), Mathematikerin, 1. dt. Motorfliegerin
Gerty Theresa Cori, (1896 - 1957), Biochemikerin, Nobelpreis für Medizin 1947
Iréne Joliot-Curie, (1897 - 1956), Physikerin, Nobelpreis für Chemie 1936
Marie Curie (1867 - 1934), Physikerin, Nobelpreise für Physik 1903 und für Chemie 1911
Rosalind Elsie Franklin (1920 - 1958), Molekularbiologin und Biophysikerin
Sophie Germain (1776 - 1831), Mathematikerin
Maria Goeppert-Mayer (1906 - 1972), Physikerin, Nobelpreis für Physik 1963
Caroline Haslett (1895 - 1957), Ingenieurin
Karoline Lucretia Herschel (1750 - 1848), Astronomin
Dorothy Crowfoot Hodgkin (1910 - 1994), Chemikerin, Nobelpreis für Chemie 1964
Grace Marie Hopper (1906 - 1992), Mathematikerin
Sofia Kowalewskaja (1850 - 1895), Mathematikerin
Ada Countess of Lovelace (1815 - 1850), Computerpionierin
Lise Meitner (1878 - 1968), Physikerin
Maria Sybilla Merian (1647 - 1717), Naturforscherin und Zeichnerin
Maria Mitchell (1818 - 1889), Astronomin
Emmy Amelie Noether (1882 - 1935), Mathematikerin
Ellen Swallow Richards (1842 - 1911), Chemikerin und Ökologin.

DTMB-Medieninfo (PDF-Datei, 32 KB).

Weitere Informationen und ausführliche Biografien dieser 19 Individualistinnen finden Sie bei der FH Lübeck.
 


 

Februar bis Juni 2004
LTA Mannheim

  

 

Juli 2004 bis Januar 2005
DTMB in Berlin
Oktober 2005
bis April 2006
MfK Bern

  

 


STROMGITARREN featuring LINDA McCARTNEY - Bilder einer Ära

Die Ausstellung erzählte die Kultur- und Technikgeschichte des Musikinstrumentes, das seit 75 Jahren Menschen auf der ganzen Welt fasziniert. Die elektrische Gitarre revolutionierte die Musik des 20. Jahrhunderts und wird die Musik des 21. Jahrhunderts prägen. Die Besucher erlebten einen aufregenden Perspektivwechsel mit Ausschnitten, Höhepunkten, Vergessenem und Unbekanntem aus der Geschichte der Stromgitarren und ihrem Beitrag zur Entwicklung einer globalen Kultur.

Die Berliner Ausstellung bildete außerdem den Rahmen für eine besondere Premiere: Knapp 100 Fotografien von Linda McCartney wurden erstmals hier gezeigt. Ihre Porträts zahlreicher Musikgrößen, darunter die Rolling Stones, Janis Joplin oder Jim Morrison, sind bestechende Dokumente des Lebensgefühls der 1960er Jahre.

DTMB-Medieninfo

Allgemeine Information

(PDF-Datei, 58 kb),

 

Daten und Fakten

(PDF-Datei, 65 kb),

 

Film und Tonprogramme

(PDF-Datei, 61 kb).

Zur Website der deutschen Sonderausstellung STROMGITARREN.

Zu der Ausstellung gab es ein umfangreiches Begleitprogramm mit Konzerten, Workshops und Filmen, eine Zusammenarbeit des Deutschen Technikmuseums Berlin und vieler Partner.

Die STROMGITARREN sind ein gemeinsames Projekt des Landesmuseums für Technik und Arbeit in Mannheim und des Deutschen Technikmuseums Berlin.
 


 

18. März
bis 30. Juni 2005

  

 


"In die Tiefe gehen - Moderne Geotechnik erschließt den Untergrund"
Wie sieht es in der Welt unter unseren Füßen aus? Mit welchen Technologien können wir uns Einblicke verschaffen? Die Ausstellung zeigte Historisches, Aktuelles und Visionäres aus dem Untergrund: von der Tunnelbohrmaschine, die sich durch die Alpen gräbt, über ein unterirdisches Gütertransportsystem bis hin zur Nutzung regenerativer Energien.
Besucherinnen und Besucher konnten den Boden zum Biegen bringen oder in die Tiefe der Erde lauschen.

Zu den Sonderseiten.


 

18. März 2004
bis 20. März 2005

  

 


Der Stern von Telefunken - Geschichte einer Weltfirma
Sonderausstellung mit Begleitprogramm

Telefunken war die erste und vielleicht einzige deutsche Weltfirma und Weltmarke im Sektor Medien und Kommunikation. Die Ausstellung erzählte die Geschichte des 1903 gegründeten Unternehmens, der Erfindungen, der Erfinder und Unternehmer sowie der Topographie einer Firma, die in Berlin ihren Anfang nahm und schließlich in der ganzen Welt zu Hause war.

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12. April 2003
bis 1. Februar 2004

  


 


Gestalten für den Gebrauch

50 Jahre Peter Raacke Design


In einer ersten Werkschau gab das Deutsche Technikmuseum Berlin einen Einblick in das vielseitige Schaffen eines Gestalters, der mit seinen Gebrauchsgegenständen die bundesdeutsche Alltagskultur mitprägte: Peter Raacke. Im Kontext technologischer Innovation und serieller Produktion wurden industrielle Fertigungsprozesse veranschaulicht. Skizzen, Zeichnungen und Modelle verdeutlichten die Entwicklung vom Entwurf zum fertigen Produkt.
Die ausgestellten Arbeiten reichten von Bestecken, Leuchten und natürlich den berühmten Pappmöbeln bis zum Lokomotiventwurf. Auch frühe Werke wie Gold- und Silberschmiedearbeiten waren vertreten. Peter Raacke zeigte sich als phantasievoller Querdenker, der sich stets seine eigenen Freiräume bewahrt hat.

Peter Raacke zählt zu den bedeutendsten Industriedesignern der Nachkriegszeit. Das von ihm 1958 entworfene Besteck „mono-a“ aus Edelstahl avancierte zum zeitlosen Klassiker. Klare Formensprache, Funktionalität bei optimaler Materialausnutzung sowie die enge Verbindung von Technologie und Design kennzeichnen sein Werk.

Peter Raacke gehört zu jener Generation junger Gestalter, die im Rückgriff auf Bauhaus-Traditionen neue Wege für das Industriedesign ebneten.
In den 1960er Jahren erregte er internationales Aufsehen mit seinen Pappmöbeln. Billiges Material, schrille Farben und die Betonung von Leichtigkeit und Mobilität entsprachen der Aufbruchstimmung der Zeit. Mit dem Slogan „Sitze für Besitzlose“ wurden seine Falthocker zum Ausdruck einer oppositionellen Grundhaltung, die sich auf die Suche nach neuen Lebensformen begab.
Peter Raacke arbeitete jedoch nicht nur als Industriedesigner. Nach mehrjähriger Lehrtätigkeit an den Staatlichen Werkkunstschulen in Saarbrücken und Kassel wurde er 1962 an die Hochschule für Gestaltung Ulm berufen.
Im Anschluss daran lehrte er als Professor an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Er förderte und beeinflusste mehrere Generationen von Studenten, von denen einige heute bekannte Industriedesigner sind. Inzwischen ist Peter Raacke zu seinen kunsthandwerklichen Wurzeln zurückgekehrt. Der gelernte Gold- und Silberschmied entwirft heute wieder Schmuck und Gerät.

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19. April 2002
bis 16. November 2003

  

 


Großstadt - Durchbruch

Die Berliner U-Bahn vor 100 Jahren - Photographien

Das beliebteste öffentliche Verkehrsmittel in Berlin ist die U-Bahn. Ihre Erfolgsgeschichte begann vor hundert Jahren mit der Eröffnung der "Stammlinie". Sie führte vom Bahnhof Warschauer Brücke zu den Bahnhöfen Potsdamer Platz und Knie (heute Ernst-Reuter-Platz). Bau und Gestaltung dieser Linie wurden mit hochwertigen Glasplattenfotos dokumentiert, die lange Zeit als verschollen galten.

Die Ausstellung präsentiert erstmals eine umfassende Auswahl aus diesem Bestand. Mehr als 120 Bilder, überwiegend aus dem Siemens-Archiv München, zeigen Bauarbeiten, Bahnhöfe und Streckenabschnitte sowie die Einfügung der Bahn in die Städte Berlin, Schöneberg und Charlottenburg. Die Motive verführen zu einer Zeitreise in das Berlin um 1900. Sie erzeugen bei der Fahrt mit der heutigen Linie U1 eine ganz neue Wahrnehmung.

 


 

1. Juli
bis 19. Oktober 2003

  

 


Was wächst pro Monat 1,5 cm, kann jeweils 100 gr. tragen und befindet sich in durchschnittlich 120.000 Exemplaren auf jedem Kopf? Das Haar - und was alles dahinter steckt, war Thema unserer Sonderausstellung.
Sie wurde von der Cité des sciences et de l’industrie, Paris in Kooperation mit Forschern des Kosmetikkonzerns L’Oréal konzipiert und realisiert. Auf 450 qm erfuhren die Besucherinnen und Besucher viel Spannendes, Wissenswertes, Unbekanntes und Kurioses rund um die wichtigste „Hauptsache der Welt“. Sie konnten an vielen interaktiven Experimenten, Objekten, Computeranimationen, Filmausschnitten und Videos neu erleben, was sich „zwischen Leben und Materie“ abspielt, welche „Wissenschaft hinter den Produkten“ steht und sich eine passende neue Frisur im „Metamorphose-Raum“ auswählen. „Haare auf der ganzen Welt“ thematisierten die Kulturgeschichte des Haares in Liedern, Gedichten und Bildern, zahlreiche Fotos zeigten Friseursalons auf der ganzen Welt.
Die vorher in Paris, Den Haag und Lissabon gezeigte Ausstellung war in Deutschland nur in Berlin zu sehen und wird dann in andere Länder Europas, Asiens und in die USA wandern. Sie ist dreisprachig konzipiert - deutsch, englisch und französisch -, und bietet außerdem die Texte in Blindenschrift. Dank der Mitarbeit zahlreicher Wissenschaftler aus den L’Oréal-Laboratorien beruht sie auf den neuesten Ergebnissen der Haarforschung.

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Begleitend gab es ein umfangreiches Workshopangebot.
 


 

22. September 2001
bis 17. Februar 2002

  

 


"Sand im Getriebe? Stationen preußischer Technikpolitik"

Zum Preussen-Jahr 2001 veranstaltete das Deutsche Technikmuseum Berlin eine große Preussen-Sonderausstellung. Die Besucherinnen und Besucher erwartete eine spannende Entdeckungsreise durch 200 Jahre preussischer Technikgeschichte (1700-1900). Die Themen zogen sich durch das ganze Technikmuseum.

Reisen Sie durch unsere Sonderseiten zur Ausstellung und gewinnen Sie einen Eindruck von Preussens Wandel vom Agrar- zum Industriestaat.
 


 

22. September 2001
bis 17. Februar 2002

  

 


"Mit Landesväterlicher Freude vernommen - Rübenzucker in Preußen"

Preußen wollte stets am Zucker verdienen, ob dieser nun aus dem Rohr oder der Rübe, aus Amerika oder Schlesien stammte. Trotz großen Interesses am neu entdeckten Rübenzucker war die staatliche Förderung anfangs eher zurückhaltend. Die Rohrzuckersiedereien wurden so lange geschützt, bis der Rübenzucker konkurrenzfähig war.

Das Zucker-Museum präsentierte in seinen Räumen diesen zu der Preussen-Ausstellung "Sand im Getriebe" gehörigen Ausstellungsteil.
Für kleine Besucherinnen und Besucher gab es eine große Kinderaktion mit Malwettbewerb.

Zur Sonderseite.
 


 

20. Dezember 2000
bis 1. Juli 2001

  

 


"AEG im Bild"


Warum faszinieren uns heute historische Photographien? Wie reagiert unser multimedial verwöhnter Blick auf alte Industriephotos? Was kennzeichnet die Unternehmenskultur des einstigen Berliner Unternehmens AEG? Hierauf antwortete die Sonderausstellung "AEG im Bild" des Deutschen Technikmuseums Berlin.
Sie präsentierte erstmals 170 der aussagekräftigsten, interessantesten Photos von 1898 bis 1929 aus einem Bestand von ca. 18500 großformatigen Glasplattennegativen des AEG-Archivs, das 1997 vom Deutschen Technikmuseum übernommen wurde. Sie belegen umfassend und eindrucksvoll die Vielfältigkeit der AEG in Berlin, um 1900 größte deutsche Industriestadt.

Laden Sie Sich hierzu PDF-Dateien auf Ihren Rechner, die u.a. einen Einblick in das AEG-Archiv bieten.
 


 

26. Mai
bis 6. November 2000

  

 


"Unsere beste Reklame war stets unsere Ware...
...trotzdem sind Werbemittel unverzichtbar"

Mehr als 70 Jahre Werbegeschichte zeigte diese Ausstellung der Robert Bosch GMBH. Plakate, Schaufenstergestaltungen, Inneneinrichtungen und Werbespots aus längst vergangenen Kino- und Fernsehtagen vermitteln ein farbiges Bild der Unternehmenskultur.

Zur virtuellen Litfaßsäule
 

     

 

23. September
bis 4. November 2000

  

 

"Hörstelle Berlin" - Radiogeschichte vor Ort

Am Brandenburger Tor wieder Ronald Reagan's "Mr. Gorbatschow: open this gate!" von 1987 hören oder am Bebelplatz die Reportage von der Bücherverbrennung 1933, am Rathaus Schöneberg Louise Schröder zum Ende der Berliner Blockade oder am Alexanderplatz die Rede von Christa Wolf auf der Großdemonstration im November 1989 - das ist Radiogeschichte vor Ort. Die Hörstelle Berlin vermittelte dieses völlig neuartige Hörerlebnis.

Weiteres zum Hören sehen Sie auf der Sonderseite
 


 

3. Dezember 1999
bis 24. April 2000

  

 


Bewegte Kindheit - Mobiles Kinderspielzeug

Schon kurz nach Erfindung des Automobils nahm sich auch die Spielzeugindustrie dieser neuen Errungenschaft an. Ab 1902 gab es für den Nachwuchs die ersten Kindertretautos. Anfangs erst in Frankreich und England, hatten sie bald auch in Deutschland einen festen Platz im Angebot der Versandkataloge und Kaufhäuser.

Hier der Rückblick


 

22. Oktober
bis 21. November 1997

  

 


2. Schulwettbewerb "Museum-Computer-Schule"

Junge Multimedia-Profis im Deutschen Technikmuseum
Schülerinnen und Schüler Berlins schauten sich im Deutschen Technikmuseum um und entwarfen multimediale und interaktive Umsetzungen ihrer Eindrücke und Vorstellungen für den Computer. Ihr Thema konnten sie sich aus allen Abteilungen des Museums heraussuchen.
Die Ausstellung zeigte die preisgekrönten Beiträge sowie weitere ausgewählte interaktive Versuche, Erklärungen, Simulationen, Spiele oder Collagen von Wettbewerbsteilnehmern. Ein Teil der Beiträge war auch im Internet zu bestaunen.

 

 

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 Letzte Änderung: 3. November 2008